Tierheilpraktikerausbildung – Was ist das?

Tätigkeitsfelder

Die meisten Tierheilpraktiker arbeiten selbständig in eigener Praxis. Hierbei lassen sich, wie bei den Humanheilpraktikern, gute bis sehr gute Praxisumsätze erzielen.

Noch stärker als die Humanmediziner favorisieren Tierärzte schulmedizinische Behandlungsmethoden, die oft mit Nebenwirkungen behaftet sind und die besonders bei wiederkehrenden und chronischen Tiererkrankungen schnell an ihre Grenzen stoßen. Diese schulmedizinisch austherapierten Fälle werden dann dem Tierheilpraktiker vorgestellt. Er behandelt mit den Methoden der Homöopathie, der Heilpflanzenkunde, der Akupunktur, und er gibt differenzierte Hinweise zur Tierhaltung und zur Psychologie zwischen Tierhalter und dem Tierpatienten. In den einschlägigen Fachzeitschriften bieten neben den Tierärzten immer häufiger auch Tierheilpraktiker Beratungskolumnen an. In beliebten Fernsehsendungen wie „Tiere suchen ein Zuhause“ treten Tierheilpraktiker als Ratgeber auf. Das weist auf eine große gesellschaftliche Akzeptanz für diesen Beruf hin.

Auch bei Tierärzten ist seit einiger Zeit ein deutlicher Wandel in ihrem Verhältnis zu Tierheilpraktikern zu beobachten. Früher wurde von ihren Verbänden versucht, die Berufsbezeichnung „Tierheilpraktiker“ per Gerichtsurteil verbieten zu lassen. Seitdem mehrere Oberlandesgerichte diese Berufsbezeichnung als zulässig erachten, ist ein Umdenken zu erkennen. Tierheilpraktiker berichten immer öfter, dass sie mit Tierärzten gut zusammenarbeiten. Schwere akute Erkrankungen behandelt der Tierarzt, schulmedizinisch austherapierte und chronische Krankheiten der Tierheilpraktiker.

Informationen des Arbeitsamtes

Das Arbeitsamt schreibt zum Berufbild des Tierheilpraktikers: "Charakteristisch für die Tätigkeit der Tierheilpraktiker/innen ist das Anregen und Unterstützen der Selbstheilungs- und Ordnungskräfte des Tierorganismus. Das Ziel dabei ist, die natürliche Ordnung und Funktionstüchtigkeit wieder herzustellen und so zum einen zur Linderung von Leiden, zum anderen zur Vorbeugung von gesundheitlichen Beeinträchtigungen beizutragen. Tierheilpraktiker/innen wenden vorwiegend naturheilkundliche Erkenntnisse und Methoden an. Bei der Ausbildung zum/zur Tierheilpraktiker/in handelt es sich um eine schulische Ausbildung, die an Tierheilpraktikerschulen oder Schulen für Naturheilkunde durchgeführt wird. Die Ausbildung kann als berufliche Erstausbildung absolviert werden, aber auch als Fortbildung für Tierhalter/innen, Tierzüchter und Tierzüchterinnen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Tierheimen, Zoologischen Gärten oder Tierarztpraxen."

Mehr Informationen zur Tierheilpraktikerausbildung erhalten Sie auf www.btb.info/tierheilpraktiker.

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